Aurora Borealis Yukon Abenteuer
2, 3 oder 4 Nächte in Whitehorse, Yukon- Übernachtung im 3 Sterne Hotel
- geführte Transfers zu den besten Nordlichter-Beobachtungsplätzen
- Informationstreffen und City Tour
- Optionelle Winteraktivitäten zur Auswahl (Snowmobiling, Hundeschlitten, Eisfischen etc.)
Wir laden Sie ein, das Naturwunder der Nordlichter (aurora borealis)
im verschneiten Norden Kanadas für sich zu entdecken. Die mystisch
tanzenden Lichter im nächtlichen Winterhimmel haben bereits seit
Jahrhunderten Kulturen aus der ganzen Welt fasziniert. Hängen Sie ein
paar Tage Nord-Abenteuer an einen luxuriösen Winterurlaub in B.C. an!
Reisezeit: November bis April
Unter "Mehr Info" finden Sie eine ausführliche pdf-Datei in English. Bitte kontaktieren Sie uns direkt für deutschsprachige Anfragen.
Aurora: Das Polarlicht ist eine Leuchterscheinung am
Himmel, die durch Teilchen des Sonnenwinds beim Auftreffen auf die
Erdatmosphäre hervorgerufen wird. Polarlichter entstehen, wenn
elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes, hauptsächlich
Elektronen, aber auch Protonen, Alpha-Teilchen und einige schwere
Ionen auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen. Dort regen
sie die vorhandenen Luftmoleküle zum Leuchten an.
Polarlichter treten hauptsächlich in den Polarregionen auf, denn die
Sonnenwindteilchen, ein elektrisch geladenes Plasma mit einer
durchschnittlichen Geschwindigkeit von ca. 500-800 km/s und einer
Dichte von ca. 5 × 106 Teilchen pro m3 in Erdnähe, werden vom
Magnetfeld der Erde entlang der Magnetfeldlinien zu den Polen gelenkt.
Dort verläuft das Magnetfeld senkrecht zur Erdoberfläche und die
Teilchen können in die Atmosphäre eintreten. Mehrfarbiges Polarlicht
kommt sowohl in nördlichen Breiten vor (Nordlichter, auch Aurora
borealis) wie auch auf der Südhalbkugel (Südlichter, auch Aurora
australis). Auch auf anderen Planeten des Sonnensystems werden diese
Erscheinungen beobachtet.
Auch wenn es in manchen Ländern Bauernregeln zur Wettervorhersage
gibt, in denen Polarlichter vorkommen, haben Polarlichter mit dem
Wetter nichts zu tun. Sie entstehen in Höhen ab 60 km, weit oberhalb
der Troposphäre, der Schicht, in der das Wettergeschehen stattfindet,
welche nur bis etwa 15 km Höhe reicht. Die Häufigkeit und die
Helligkeit der Polarlichter hängt von der Stärke des Sonnenwindes ab,
der sich wiederum nach der Sonnenaktivität richtet. Da die Sonne einen
elfjährigen Aktivitätszyklus hat, schwankt auch die Häufigkeit von
Polarlichtern in diesem Rhythmus. Insbesondere während des
Aktivitätsmaximums, also bei besonders starkem Sonnenwind, treten
Polarlichter auch in gemäßigten Breiten wie z. B. in Mitteleuropa auf.
Polarlichter können verschiedene Farben haben. Grünes Licht entsteht
durch Sauerstoffatome, die in gut 100 km Höhe angeregt werden, rotes
Licht von Sauerstoffatomen in etwa 200 km Höhe. Angeregte
Stickstoffatome senden violettes Licht aus. Da der Sonnenwind
außerhalb der Polarregionen nur selten tief in die Atmosphäre
eindringen kann, sind Polarlichter bei uns meistens rot.
Die frühesten Berichte über Polarlichter sind über 2000 Jahre alt.
Verschiedene Kulturen im Norden Amerikas, Europas und Asiens sahen in
ihnen Aktivitäten von Göttern und Geistern, sowohl in Form von Kämpfen
oder Tänzen, aber auch als Mitteilungen an die Menschen. Besonders im
Mittelalter galten in Europa Polarlichter, ähnlich wie Kometen, als
Vorboten kommenden Unheils (z. B. Kriege, Seuchen, Hungersnöte). Die
meistens (blut-)rote Farbe könnte zu dieser Ansicht beigetragen haben.
Es kann jedoch auch ein Grünton auftreten. Die Wikinger sahen in den
Polarlichtern das Zeichen, dass irgendwo auf der Welt eine große
Schlacht geschlagen worden war: nach ihrer Vorstellung ritten die
Walküren nach jedem Gefecht über den Himmel und wählten die Helden
aus, die fortan an Odins Tafel speisen sollten. Dabei spiegelt sich
das Licht des Mondes auf ihren schimmernden Rüstungen und das
Nordlicht entstehe.
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