Expeditions-Kreuzfahrt zu Russlands Kamchatka Halbinsel, Kuril Inseln & Japan: Abenteuer Urlaub, Abenteuer Reise, Outdoor, Luxus, Abenteuer, BC, Kanada, Luxus Urlaub, Luxus Reise, Luxus Kreuzfahrt select language
 
Expeditions-Kreuzfahrt zu Russlands Kamchatka Halbinsel, Kuril Inseln & Japan: Abenteuer Urlaub, Abenteuer Reise, Outdoor, Luxus, Abenteuer, BC, Kanada, Luxus Urlaub, Luxus Reise, Luxus Kreuzfahrt

Ring of Fire - Kamchatka Halbinsel

Endecken Sie die Naturwunder von Russlands Kamchatka Halbinsel, den Kuril Inseln und der nördlichsten Küste Japans per Expeditions-Kreuzfahrtschiff
  • 20 Tage an Bord der MV Sprit of Oceanus mit nicht mehr als 120 Passagieren
  • Abreise von Anchorage, Alaska entlang des westlichen 'Ring of Fires' nach Kobe, Japan
  • Kuril Inseln und Japans Hokkaido & Honshu Inseln, ein MUss für Naturbegeisterte!
Preis ab
$7249 USD*
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Reisedaten:13. September 2008

Die Seereise beginnt in Anchorage, Alaska und führt entlang des westlichen Teils des 'Ring of Fires'. Dies ist eine einzigartige Expeditions-Kreuzfahrt, die es allen Natur- und Kulturinteressierten ermöglicht, diesen abgelegenen Bereich der Erde zu besuchen, seine Menschen kennen zu lernen und See- bzw. Landtiere aus nächster Nähe zu beobachten. Die Reise endet in Tokio, das im krassen kulturellen Gegensatz zum Vorhergesehen steht. Sie reisen mit weniger als 120 Gästen, es stehen mehrere motorisierte Schlauchboote für die zahlreichen Landgänge und englischsprachige Naturführer (Geologie, Historie, Botanik) zur Verfügung. Für deutschsprachige Gruppen kann auf Anfrage eine deutsche Reisebegleitung arrangiert werden. Die Reise ist für alle Altersgruppen geeignet, weniger jedoch für Kinder unter 12 Jahren.

Kamtschatka liegt zwischen dem Ochotskischen Meer und dem Stillen Ozean. Es ist eine extrem entlegene Region Russlands, die jedoch durch ihre Geologie und Ökosysteme zu Land und Wasser einmalig ist. Kamtschatka nimmt eine Fläche von 470 qkm ein und hat eine Nord-Südausdehnung von etwa 1500 km. Im Zentrum von Kamtschatka liegen zwei Gebirgsketten: die Mittel- und Ostkämme. Zwischen ihnen liegt die Kamtschatsker Tiefebene. Kamtschatka ist eine der unerforschsten Landschaften der Erde, sie ist durch 414 Gletscher und 160 Vulkane (darunter 29 aktive) als 'das Feuer- und Eisland' bekannt. Das glühende Magma fließt immer noch aus den Vulkanen und Inseln des üppigen Grüns folgen den Landstreifen der vulkanischen Schlacke und Asche. Die Geysire und Dampfsäulen schaffen eine Mond-ähnliche Landschaft. Die Ur-Völker waren die ersten Siedler auf der Kamtschatka-Halbinsel. Die Erforschung der östlichen Länder durch die Russen begann im 16. und 17. Jahrhundert. Die russischen Kosaken brauchten nur ca. 60 Jahre, um den Ural und Sibirien bis zum Pazifik zu erforschern. F. Popow und S. Dezhnew waren die Ersten, die die Tschuktschen-Halbinsel mit den Schiffen umfuhren und damit eine Straße zwischen Asien und Amerika öffneten. Die Erforschung des Fernen Osten setzte der Kosakenführer W. Atlassow fort. Er trug zum Anschluß Kamtschatkas an Russland bei. Als erster siedelte er mit 65 Kosaken und 60 Ukagiren auf Kamtschatka. Der russische Zar Peter der Erste verabschiedete den Ukas über die Vorbereitung der ersten Expedition durch Sibirien nach Ochotsk und Kamtschatka. Insgesamt gab es drei Expeditionen, die den Pazifik und Kamtschatka zu erforschen halfen. 1740 kamen zwei Segelschiffe die 'St. Peter und die 'St. Paul' unter dem Befehl von W. Bering und A. Tschirikow in der Awatscha-Bucht an. Auf diese Weise wurde eine kleine Stadt gegründet, die zu Ehren von der Heiligen Peter und Paul 'Petropawlowsk' genannt wurde. Um die neuen Länder zu bevölkern, zwang die russische Regierung Staatsangehörige nach Kamtschatka über zusiedeln. Kamtschatka wurde auch von Forschern wie Charles Clerke, James Cook, La Perouse besucht. Im Jahre 1854 wurde Petropawlowsk vom englisch-französischen Geschwader angegriffen. Obwohl die Zahl der Verteidiger nur gering war (etwa 1000 Menschen), brachten ihnen Tapferkeit den Sieg. Während des Zweiten Weltkrieges und später nach dem Krieg entwickelte sich Kamtschatka als eine Militärregion. Die auf Kamtschatka stationierten U-Boote führten den Grenzenstreifendienst durch. Das ist einer der Gründe dafür, daß Kamtschatka lange Zeit für Ausländer wie auch für Russen unzugänglich war. Seit 1990 ist es möglich das Kamtschatsker Gebiet zu bereisen. Das heutige Petropawlowsk eine moderne russische Stadt mit der Bevölkerung von ca. 250.000 Menschen.

Das Klima der Kamtschatka-Halbinsel ist sehr eigenwillig und hängt von stark von den Seen, dem Relief, von Monsunen und von der Nord-Süd-Ausdehnung ab. Eine Kontinentalzone befindet sich um Zentrum und eine Polarzone im Norden der Halbinsel. Die Vegetationszeit ist relativ kurz.
Für die Pflanzenwelt auf Kamtschatka ist das Hochgras (bis 3-3,5 m hoch) und eine vertikale Lage der Florazonen charakteristisch. Am Fuße des Berges wachsen Steinbirken, Eschen, das Zederkrummholz, Erlen und Pappeln. Das weite Territorium der Strandzone ist mit Heckenrosen bedeckt. Hier wachsen auch Geißblatt, Preiselbeeren, Blaubeeren, und Moosbeeren.
Die Fauna umfasst ca. 60 Säugetierarten und 170 Vogelarten. Die Tiere auf der Halbinsel unterscheiden sich von den Festlandtieren durch ihre enorme Größe. Der Braunbär, der die ganze Halbinsel bewohnt, ist zwischen 700-1000 kg schwer und 2,5-3 m hoch. Zobel, Hase, Vielfraß, Polarfuchs, Wolf, Murmeltier, Bisamratte kommen weiterhin häufig vor. Vom Norden aus sind nach Kamtschatka der Luchs und das Eichhörnchen immigriert.
Der größte Teil der Bevölkerung Kamtschatkas bewohnt die Küstengebiete der Halbinsel. Die Urbewohner sind Itelmenen, Ewenen, Korjaken, Tschuktschen, Aleuten. Die Itelmenen wohnen im Westen der Küste. Sie waren die ersten Ureinwohner auf Kamtschatka. Auf der Halbinsel wohnen auch 9000 Kamtschadalen, die aus den Ehen zwischen Itelmenen und Russen abstammen. Sie sind ohne Amtsstatus der Ureinwohner. Die Korjaken wohnen hauptsächlich im Nordwesten (der Korjakische autonome Bezirk mit der Hauptstadt Palana). Die Ewenen, auch Lamuti genannt, wohnen im Rayon Bistrinski (Siedlungen Esso, Anawgai). Die Aleuten bewohnen die Bering-Insel, die Siedlung Nikolskoje. Die Tschuktschen, obwohl sie die Urbewohner von Tschukotka sind, haben teilweise den nördlichen Teil der Kamtschatka-Halbinsel besiedelt.
 

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